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EBS Real Estate Management Institute Newsletter

03. August 2010

gerne informieren wir Sie heute über Aktuelles zur Immobilienwirtschaftslehre an der EBS Universität für Wirtschaft und Recht i.Gr.

Aareal Bank verlängert Partnerschaft mit dem EBS Real Estate Management Institute um weitere drei Jahre

Die Aareal Bank verlängert ihre Kooperation mit der EBS Business School und fördert für drei weitere Jahre die immobilienbezogene Lehre und Forschung am Standort Wiesbaden. Mit dem "Aareal Stiftungslehrstuhl Immobilieninvestition und -finanzierung" am Real Estate Management Institute der EBS gehört die Aareal Bank seit 2006 zu den maßgeblichen Wegbegleitern und Unterstützern der Hochschule.

Aufgrund der Förderung durch die Aareal Bank wurde in den vergangenen Jahren der Grundstein eines Wissenszentrums für die Immobilienbranche gelegt. Herausragende Meilensteine waren dabei unter anderem der Auf- und Ausbau des REMI als Bestandteil des Departments Finance, Accounting and Real Estate (FARE) an der EBS Universität für Wirtschaft und Recht, die Ernennung von Prof. Dr. Nico Rottke zum Seniorprofessor, die Wiederaufnahme der Executive Education mit Akkreditierung durch RICS sowie die Etablierung des EBS-Immobilienkongresses als Branchentreff. „Die Verlängerung der Partnerschaft zeigt die große Verbundenheit der Aareal Bank mit der EBS Business School und dem REMI. Drei weitere Jahre, das ist ein tolles Signal für Kontinuität und Beständigkeit in der Zusammenarbeit. Ich freue mich, dass die fruchtbare Verzahnung von Theorie und Praxis fortgesetzt wird“, so Professor Nico Rottke, Institutsdirektor des REMI. Dem Institut ermöglicht die Partnerschaft eine praxisrelevante Ausrichtung der Forschungsaktivitäten, die Identifikation relevanter Fragestellungen und den Zugang zu notwendigen Informationsquellen.

Für die Aareal Bank ist die Zusammenarbeit mit dem EBS-REMI ein fester Bestandteil der Aus- und Fortbildung auf Universitätsniveau. Mitarbeiter der Aareal Bank nehmen an immobilienspezifischen Weiterbildungs-Studiengängen teil oder besuchen Veranstaltungen der Hochschule. Umgekehrt wirken Führungskräfte der Bank in den Prüfungskommissionen des REMI mit, referieren in den Weiterbildungs-Studiengängen oder im Rahmen des EBS Immobilienkongresses. „Mit der Aareal Bank und dem REMI haben sich zwei leistungsstarke Partner gefunden, die ideal zueinander passen: in ihrem Anspruch, innovativ auf ihrem jeweiligen Gebiet tätig zu sein sowie in ihrer internationalen Ausrichtung“, erklärt Dr. Wolf Schumacher, Vorstandsvorsitzender der Aareal Bank AG. „Das REMI ist aus unserer Sicht eine wertvolle Schnittstelle zu den wissenschaftlichen Erkenntnissen der Immobilienwirtschaftslehre. Davon profitieren wir als Bank – und davon profitiert die gesamte Branche. Ich freue mich auf drei weitere Jahre vertrauensvollen und partnerschaftlichen Zusammenwirkens.“

Eine der wichtigsten Plattformen für die gemeinsame Partnerschaft ist der Aareal Award of Excellence in Real Estate Research. Die mit insgesamt 12.000 Euro dotierte Auszeichnung prämiert wissenschaftlich herausragende Forschungsarbeiten der Immobilienwirtschaftslehre und fördert den nationalen und internationalen Forschungsnachwuchs. Im Februar 2011 wird der Award bereits zum vierten Mal durch die Aareal Bank in Kooperation mit dem REMI vergeben.

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Der „Klassiker“ ist zurück! Das ehemalige Kontaktstudium „Real Estate Investment Management“ geht als „Kontaktstudium Immobilienökonomie“ an den Markt – Studienbeginn ist der 20. September 2010

Die bewusste Steuerung von Immobilien sowie von Immobilienbeständen mit Hilfe moderner Informationssysteme und quantitativ-statistischer Verfahren ersetzt zunehmend eine auf Intuition und Marktgespür beruhende Steuerung, die sich zudem in der Vergangenheit vornehmlich auf Einzelobjektebene konzentrierte. Gleichzeitig verschiebt sich der Fokus vieler Anleger zunehmend von der direkten hin zur indirekten Immobilienanlage.

Vor diesem Hintergrund erweitert sich das Aufgaben- und Kompetenzspektrum des modernen Immobilienmanagers wesentlich. Um Führungs- und Führungsnachwuchskräften die Möglichkeit zu eröffnen, diesem Anforderungsprofil gerecht zu werden, hat das Real Estate Management Institute der EBS Universität das nachfolgende Konzept des Kontaktstudiums Immobilienökonomie entwickelt mit dem bekannten Abschluss des „Immobilienökonom (EBS)“.
Das Kontaktstudium Immobilienökonomie ist ein Studium Generale der Immobilienwirtschaftslehre und vermittelt den Teilnehmern ein konzentriertes Wissen in allen Aspekten, die für die betriebswirtschaftliche Entscheidungsvorbereitung und -findung von Immobilienprofessionals notwendig sind. Das Curriculum orientiert sich an den führenden Immobilien-Instituten aus USA und U.K. Die renommierten Dozenten der jeweiligen Lehrgebiete stammen entweder aus dem universitären Bereich oder sind ausgewiesene Experten der Praxis.
Eine Besonderheit des Studiengangs ist sicherlich das semesterübergreifende Modul „Relationships“. In jedem der drei Semester werden an jeweils einem Tag auf das jeweilige Prüfungsformat vorbereitend Fähigkeiten aus dem Bereich der „soft skills“ vermittelt, bspw. Präsentationstechniken und Kommunikation, Rhetorik und Verhandlungsführung respektive Mediation und Konfliktlösung.
Die Leistungsabfragen des Kontaktstudiums wurden komplett überarbeitet: das erworbene Wissen wird nun kleinteilig anhand von Fallstudien, Gruppenarbeiten, Präsentationen, Klausuren und einer Studienarbeit abgefragt.

Die Gesamtdauer beträgt berufsbegleitend 18 Monate, bestehend aus 3
Semestern mit insgesamt 58 Präsenztagen.

Inhalte des Studiums

1. Semester (21 Tage)
1. Wirtschaftswissenschaftliche Grundlagen (BWL & VWL)
2. Rechtswissenschaftliche Grundlagen
3. Lebenszyklus (Technik, Projektentwicklung, multidisziplinäre Grundlagen)

2. Semester (21 Tage)
4. Immobilienmärkte und -arten
5. Strategisches Immobilien-Management
6. Immobilien-Transaktionen

3. Semester (16 Tage)
7. Investmentvehikel
8. Finanzierung und Kapitalmärkte
9. Studienarbeit

Hier finden Sie alle Informationen rund um das „neue“ Kontaktstudium.

Bei Rückfragen steht Ihnen unsere Studienleiterin Dipl.-Kffr. Ursula Kiefer unter der Rufnummer 0611-360 18 935 oder via Email ursula.kiefer@ebs-remi.de sehr gerne zur Verfügung.

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Das neu entwickelte „Intensivstudium Nachhaltige Immobilien-Projektentwicklung“ startet am 22. November 2010

Die Projektentwicklung ist die „Königsdisziplin“ der Immobilienwirtschaft. Kein anderer Bereich der Immobilienwirtschaft zeichnet sich durch eine ähnlich komplexe Verknüpfung multidisziplinärer Themen aus. Technische Fragestellungen, Fragen des Bauprojekt-managements, des Finanzierens, Bewertens und Investierens, des Marketings, der Standort und Marktanalyse, des Kauf- und Mietvertragsrechts, des Steuerrechts, der Ökonomie, der Stadt- und Raumplanung, der Politik oder gar der Psychologie und Verhandlungsführung müssen durch den Projektentwickler beantwortet, geprüft oder gesteuert werden können.

Die Fragestellungen des Themas „Nachhaltigkeit“ treffen aktuell unvorbereitet und in immer brisanterer Form auf einen Immobilienbestandsmarkt, der sich in Zukunft sehr starken Regulierungen und Veränderungen ausgesetzt sehen wird. Nachhaltiges (Re)Development im Bestand in Bezug auf Energie- und Effizienzfragen wird ein zentrales Zukunftsthema der Immobilienwirtschaft werden.

Das Real Estate Management Institute an der EBS Business School, EBS Universität für Wirtschaft und Recht, hat daher einen neuen Studiengang strukturiert, um diesen neuen Herausforderungen gerecht zu werden. Das Intensivstudium richtet sich an alle Marktteilnehmer, die direkt oder indirekt am Erstellungsprozess von Immobilien beteiligt sind oder diesen beurteilen können müssen.

Die Inhalte werden in 5 Modulen und 20 Präsenztagen gelehrt:

  • M1 Management (5 Tage)
  • M2 Recht und Steuern (4 Tage)
  • M3 Projektmanagement und Technik (5 Tage)
  • M4 Nachhaltigkeit (3 Tage)
  • M5 Immobilienarten (3 Tage)

Als Zeichen des Kompetenzerwerbs im Bereich der nachhaltigen Immobilien-Projektentwicklung erhalten erfolgreiche Absolventen des Studienganges das Universitätszertifikat
Immobilien-Projektentwickler (EBS)“.

Hier finden Sie alle weiteren Informationen zum Studiengang.

Das Intensivstudium Nachhaltige Immobilien-Projektentwicklung startet am 22. November 2010. Für weitere Fragen steht Ihnen unsere Studienleiterin Frau Dipl.-Ing. Nicole Koch gerne unter der Rufnummer +49 611 36 018 935 oder via E-Mail nicole.koch@ebs-remi.de zur Verfügung.

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3-Tages-Kompaktseminar „Prognosemodelle für die Immobilienwirtschaft – Real Estate Econometrics“ vom 02.-04. September 2010

Das von Prof. Dr. Roland Füss (Union Investment Stiftungslehrstuhl Asset Management an der EBS) durchgeführte Kompaktseminar „Prognosemodelle für die Immobilienwirtschaft – Real Estate Econometrics“ befasst sich mit Schätzverfahren, Prognosemodellen und Analysemethoden im Bereich der Immobilienwirtschaft. Die Kursteilnehmer werden an den drei Tagen vom 02. bis 04. September 2010 die wichtigsten Methoden der Querschnitts-, der Zeitreihen- und der Panelanalyse kennenlernen sowie anhand von ökonometrischer Software Fallbeispiele mit realen Daten durchführen.

Alle weiteren Informationen zu den einzelnen Modulen finden Sie hier

Für weitere Fragen steht Ihnen unsere Studienleiterin Frau Dipl.-Ing. Nicole Koch gerne unter der Rufnummer +49 611 36 018 935 oder via E-Mail nicole.koch@ebs-remi.de zur Verfügung.

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Dunkle Wolken am US-Markt für Gewerbeimmobilienfinanzierungen: Droht ein ähnliches Szenario in Deutschland? Thesen basierend auf den strukturellen Unterschieden von Hypothekenpfandbriefen und CMBS

Die Forscher des EBS Real Estate Management Institutes haben neben einer forschungsbezogenen „Research Paper Series“ nun eine weitere Publikationsreihe ins Leben gerufen, die sich mit aktuellen, relevanten Fragestellungen kritisch befasst und diese in verständlicher Form für die Praxis aufarbeitet: die „EBS Diskussionspapiere zur Immobilienwirtschaft“.

Die Reihe bietet der interessierten Öffentlichkeit die Möglichkeit zum wissenschaftlichen Austausch inner- und außerhalb der Immobilienwirtschaft und will bewusst kritische Reizpunkte setzen und einen Dialog, eine Diskussion, in Gang bringen zu Themen, die die Immobilienwirtschaft im Speziellen und die Wirtschaft im Allgemeinen betreffen und auf diese gegenwärtig oder zukünftig einen großen Einfluss ausüben. Die Diskussionspapiere bieten einen Rahmen, einen Beitrag zu aktuell geführten Kontroversen zu leisten, neue Diskussionen anzustoßen oder eine strukturierte Grundlage für weiterführende Diskussionen bereitzustellen. Treten Sie mit uns in die Diskussion ein! Kommentare und Vorschläge zu den vorgestellten Ergebnissen sind explizit erwünscht.

Papier Nr. 1 nimmt sich einer Fragestellung an der Schnittstelle von Immobilien- und Finanzwirtschaft an: Es wird derzeit befürchtet, dass die Auswirkungen der Finanzkrise auf den US-Immobilienmarkt für Gewerbeimmobilien in Deutschland in ähnlichem Muster verlaufen wird. Die grundverschiedenen (Re)Finanzierungssysteme lassen eine solche Pauschalbeurteilung jedoch nicht zu, weshalb es notwendig erscheint, diese Schnittstelle näher zu analysieren.

Die Arbeit hat sich zum Ziel gesetzt, die strukturellen Unterschiede zwischen Hypothekenpfandbriefen und Verbriefungen über CMBS aufzuzeigen. Im Anschluss werden Thesen über die Auswirkungen der Differenzierungsmerkmale hinsichtlich der anstehenden „Ablösungswelle“ entwickelt. Damit leistet das Diskussionspapier einen Beitrag zum gegenwärtig geführten Diskurs der Übertragbarkeit der für die USA prognostizierten Schwierigkeiten auf Deutschland. Weiterhin möchte der vorliegende Beitrag eine Diskussion über die „optimale“ Ausgestaltung der zur Refinanzierung von Gewerbeimmobiliendarlehen genutzten Instrumente und Märkte initiieren, denn nur durch eine zukunftsfähige Gestaltung des Finanzierungsmarktes wird auch eine auf lange Sicht solide Entwicklung des zugrunde liegenden Gewerbeimmobilienmarktes möglich sein.

Für weitere Informationen zu den EBS Diskussionspapieren zur Immobilienwirtschaft kontaktieren Sie bitte Frau Kirsten Lohmann via kirsten.lohmann@ebs-remi.de oder unter der Rufnummer +49 611 7102 1255.

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INREV Studie schätzt nicht börsennotierte Immobilienanlagen deutscher institutioneller Investoren auf €18 Mrd.

Die INREV Umfrage wurde vom EBS Real Estate Management Institute der EBS Business School durchgeführt, um zu schätzen, wie hoch die nicht börsennotierten Immobilienanlagen deutscher institutioneller Investoren sind und welche Anlagestrategien diesen Investitionen zu Grunde liegen. Insgesamt haben sich 35 deutsche institutionelle Investoren beteiligt, davon 14 Lebensversicherungen, acht sonstige Versicherungsunternehmen, sechs berufsständische Versorgungswerke und fünf Pensionskassen und Pensionsfonds.

Die Befragung ergab, dass die 35 Teilnehmer der Umfrage Immobilienanlagen im Wert von €568 Mrd. über alle Anlageklassen hinweg verwalten, demnach geschätzte 52% der deutschen institutionellen Gesamtheit von € 1,1 Billionen. Die Gesamtheit aller deutschen nicht börsennotierten Immobilienanlagen wird auf €18 Mrd. geschätzt und es wird erwartet, dass sie auf €24,4 Mrd. in den nächsten drei Jahren steigt, vorausgesetzt, dass den Investoren genügend Liquidität zur Erfüllung ihrer Allokationsziele zur Verfügung steht. Dabei sind die Lebensversicherungen die größten Investoren in nicht börsennotierten Vehikeln mit 70% der Gesamtheit Es wird erwartet, dass insbesondere der Abruf bisher offen stehender Kapitalzusagen für Immobilienfonds und die Überführung direkt gehaltener Immobilien in Spezialfonds zu diesem geschätzten Wachstum der nicht börsennotierten Immobilienanlagen in den Portfolios deutscher institutioneller Investoren beitragen werden.

Trotz eines Inlandsschwerpunkts hält die Mehrheit der Anleger ausländische Immobilienanlagen im Portfolio. Nicht börsennotierte Anlagevehikel haben bei internationalen Investitionen Vorrang: Sie machen zirka 77 Prozent der Immobilienportfolios  auf Auslandsmärkten aus. Dem gegenüber stehen 23 Prozent Inlandsimmobilien.

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