Generali Competence Center for Indirect Real Estate Investments
Das Generali Competence Center for Indirect Real Estate Investments am Real Estate Management Institute der EBS Business School wurde 2007 von Generali Deutschland, Köln, gestiftet. Am Generali Competence Center wird Grundlagen- und anwendungsorientierte Forschung im Themenbereich Indirect Real Estate Investments betrieben.
Veröffentlichungen umfassen beispielsweise die „Liquidity Provisions Study“, die das Competence Centre 2009 für INREV, die European Association for Investors in Non-listed Real Estate Vehicles, durchgeführt hat. In dieser von INREV veröffentlichten Studie wurden die von nicht-börsennotierten Immobilienanlagevehikeln offerierten Mechanismen zur Bereitstellung von Liquidität untersucht. Dabei wurden sowohl die Möglichkeiten der Anteilsscheinrückgabe als auch des Handels von Anteilsscheinen analysiert.
INREV Studie schätzt nicht börsennotierte Immobilienanlagen deutscher institutioneller Investoren auf €18 Mrd.
Die INREV Umfrage "Investor Universe Germany Survey 2010" wurde vom EBS Real Estate Management Institute der EBS Business School durchgeführt, um zu schätzen, wie hoch die nicht börsennotierten Immobilienanlagen deutscher institutioneller Investoren sind und welche Anlagestrategien diesen Investitionen zu Grunde liegen. Insgesamt haben sich 35 deutsche institutionelle Investoren beteiligt, davon 14 Lebensversicherungen, acht sonstige Versicherungsunternehmen, sechs berufsständische Versorgungswerke und fünf Pensionskassen und Pensionsfonds. Die Befragung ergab, dass die 35 Teilnehmer der Umfrage Immobilienanlagen im Wert von €568 Mrd. über alle Anlageklassen hinweg verwalten, demnach geschätzte 52% der deutschen institutionellen Gesamtheit von € 1,1 Billionen. Die Gesamtheit aller deutschen nicht börsennotierten Immobilienanlagen wird auf €18 Mrd. geschätzt und es wird erwartet, dass sie auf €24,4 Mrd. in den nächsten drei Jahren steigt, vorausgesetzt, dass den Investoren genügend Liquidität zur Erfüllung ihrer Allokationsziele zur Verfügung steht. Dabei sind die Lebensversicherungen die größten Investoren in nicht börsennotierten Vehikeln mit 70% der Gesamtheit Es wird erwartet, dass insbesondere der Abruf bisher offen stehender Kapitalzusagen für Immobilienfonds und die Überführung direkt gehaltener Immobilien in Spezialfonds zu diesem geschätzten Wachstum der nicht börsennotierten Immobilienanlagen in den Portfolios deutscher institutioneller Investoren beitragen werden. Trotz eines Inlandsschwerpunkts hält die Mehrheit der Anleger ausländische Immobilienanlagen im Portfolio. Nicht börsennotierte Anlagevehikel haben bei internationalen Investitionen Vorrang: Sie machen zirka 77 Prozent der Immobilienportfolios auf Auslandsmärkten aus. Dem gegenüber stehen 23 Prozent Inlandsimmobilien.
Weitere Forschungsthemen des Generali Competence Centers sind der Zweitmarkt für indirekte Immobilienanlagen, die Auswahl von Produkten und Initiatoren sowie Vergütungsmodelle im Management von solchen Anlageprodukten.




